Warum es Kindergartengruppen gibt
Im Kindergarten werden die Kinder meist nach Wohngebieten in die Gruppen aufgeteilt. So soll im vor hinein gleich einmal die Freundschaft zwischen Kindern gefördert werden, welche sich auch außerhalb der Kindergartenzeit treffen können. Andererseits werden meist auch in der Schule diese Kinder wieder gemeinsam in eine Klasse kommen und haben hier den Vorteil, sich bereits zu kennen. Das Kind muss nicht noch einmal neue Kinder kennen lernen.In den Kindergartengruppen kommen meist die sogenannten Vorschulkinder, also die, welche im nächsten Jahr in die Schule kommen, mit den jüngeren Kindern in einer Gruppe zusammen. So können die jüngeren Kinder gleich von den älteren Kindern lernen. Die Vorbildfunktion kann hier beim Essen, bei den Spielen oder einfach beim Verhalten, wenn man aufräumen muss, abspülen und vieles mehr, helfen. Die Großen helfen den Kleinen, sich in den Räumlichkeiten zurechtzufinden und auch einmal, wenn die Tränen fließen, weil Mama geht.
Eine Gruppe ist hier ähnlich einer Familie, jeder hilft jedem, die gemeinsamen Aktivitäten wie das Plätzchen backen zu Weihnachten, die Sportstunde und die miteinander ausgeführten Bastelaktionen schweißen zusammen.
In einer solchen Gruppe wird immer nur eine gut übersichtliche Anzahl Kinder untergebracht, so dass jedes einzelne Kind von den Kindergärtnerinnen individuell betreut, gefördert und beaufsichtigt werden kann.
Hier lernen die Kinder, sich zuerst einmal als Neuling einzugewöhnen, dann im Laufe der Jahre die nachfolgenden Kinder zu integrieren und auch, die Vorschulkinder wieder "zu verlieren", weil sie die Gruppe verlassen, wenn sie soweit sind, dass sie in die Schule kommen.


